Projekt

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Im Spätsommer 2015 spielen sich vor den Toren Europas dramatische Szenen ab: Zehntausende Menschen haben sich auf den Weg gemacht, um ihre Heimat zu verlassen. Dort, wo sie groß geworden sind, da, wo ihre Wurzeln liegen und wo sie nun alles zurücklassen, hielten sie es nicht mehr aus. Sie fliehen vor Unterdrückung, Gewalt, Zerstörung, Terror und Krieg. Auf der Flucht, über schäumende Meere und Grenzzäune mit Stacheldraht hinweg, riskieren sie ihr Leben. Ihr Ziel: Frieden, Schutz und eine bessere Zukunft fernab der schrecklichen Ereignisse in ihren Heimatländern.

Schnell ist klar: Europa ist Schauplatz einer humanitären Notsituation. Im September 2015 entscheidet die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Grenzen und damit den Weg für Flüchtlinge nach Deutschland zu öffnen. Das spricht sich schnell herum. Viele kommen, um Hilfe und Unterschlupf in Anspruch zu nehmen. Auf die Menge an Menschen, die Zuflucht in Deutschland suchen, sind Staat und Gesellschaft damals nicht vorbereitet. Das Thema Migration bestimmt öffentliche Debatten und wird zu einer sozialen Herausforderung.

Mit den Menschen reden

In der Öffentlichkeit wird seitdem oft über die Flüchtlinge geschrieben und geredet. Viele pauschalisieren und urteilen, ohne die Geschichten und Schicksale der Menschen zu kennen. Fluchtlichter redet mit Geflüchteten und vor allem: hört ihnen zu. Weil jede Fluchtgeschichte einzigartig ist. Weil es um Menschen geht mit Gedanken und Gefühlen, Hoffnungen und Sorgen, Träumen und Ängsten. Und weil sie es verdient haben, gehört zu werden.

Fluchtlichter hat in Kleinstbetrieben und multinationalen Großkonzernen recherchiert. Mit Chefinnen und Chefs gesprochen, die Geflüchteten eine Chance geben – und oft mehr als das. Sie sorgen dafür, dass Flüchtlinge Teil der Gesellschaft sein können. So leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Integration. Fluchtlichter zeigt Fälle, wo Integration gelebt wird und gelingt.

Wissenswert: Fluchtlichter zählte zu den neun Nominierten für den Alternativen Medienpreis 2018 in der Kategorie „Leben“. Im November 2019 wird das Projekt im Rahmen des Medienwettbewerbs VISIONALE Leipzig im Schauspiel Leipzig öffentlich präsentiert.

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